Die Tochterunternehmen von Lotter

Das Stammhaus von Lotter befindet sich, seit der Gründung im Jahre 1840, in Ludwigsburg in der Nähe von Stuttgart. Im Laufe der Jahrzehnte sind weitere Firmen hinzugekommen – vorwiegend im Bereich Großhandel. Mittlerweile hat sich Lotter zu einer Unternehmensgruppe von beträchtlicher Größe entwickelt. Lesen Sie selbst ...

1982: Industriebau Bönnigheim GmbH + Co. KG, Bönnigheim

Im Jahre 1982 gründeten Lotter und Karl-Heinz Stanelle die Industriebau Bönnigheim GmbH + Co. KG, die seither in Bönnigheim die Geschäfte des Vorgängerbetriebes erfolgreich weiterführt. 2003 übernahm Industriebau Bönnigheim zusätzlich den von der Stahlbau Westphal KG in Pegau (Sachsen) aufgebauten Stahlbaubetrieb. An beiden Standorten beschäftigt das Unternehmen heute gut 100 Mitarbeiter.

1990: Dorow & Sohn KG, Oschatz

Gemeinsam mit Hartmut und René Dorow gründete Lotter 1990 in Oschatz das Großhandelsunternehmen Dorow & Sohn KG, dessen Sortiment die Bereiche Sanitär und Heizung, Flüssigas sowie Walzstahl einschließlich Betonstahl umfaßt.

Es gelang, in Oschatz ein Baugrundstück zu erwerben, auf dem 1994 ein neues Betriebsanwesen mit Großhandelshaus und Stahllager eingeweiht werden konnte. Zwischenzeitlich ist das Unternehmen an neun weiteren Standorten tätig. Es beschäftigt heute etwa 120 Mitarbeiter.

1991: Lotter Metall GmbH + Co. KG, Borna

Zusammen mit der Einkaufs- und Liefergenossenschaft des metallverarbeitenden Handwerks Borna und Geithain gründete Lotter das Gemeinschaftsunternehmen Lotter Metall, das den Geschäftsbetrieb der ELG übernahm und zunächst in deren Geschäftsräumen weiterführte. Dieses Großhandelsunternehmen befaßt sich mit den Sortimenten Walzstahl, Sanitär und Heizung, Eisenwaren und Elektrobedarf.

Ein neues Betriebsanwesen - ebenfalls mit Großhandelshaus und Walzstahllager - konnte 1996 in Borna eingeweiht werden. Zwischenzeitlich ist das Unternehmen noch an fünf weiteren Standorten ansässig; es beschäftigt heute 180 Mitarbeiter.

Im Jahr 2006 verkaufte die Nachfolgegesellschaft der ELG ihre Anteile an Lotter und schied aus der Gesellschaft aus.

2001: Gemeinschaftsunternehmen Lotter + Liebherr GmbH, Gaggenau

Gemeinsam mit der Freiburger Bodenbelagsgroßhandlung Ketterer + Liebherr gründete Lotter das Gemeinschaftsunternehmen Lotter + Liebherr, das seinen Sitz in Gaggenau nahm.

Das Gemeinschaftsunternehmen sollte den beiden Muttergesellschaften als Zentrallager dienen und deren Bodenbelagseinkauf bündeln. Hinzu kam der Aufbau eines eigenen Bodenbelagsgeschäftes im Raum Nordbaden, da die Lotter + Liebherr-Gesellschafter ganz Baden-Württemberg flächendeckend beliefern wollten. Mit Jahresbeginn 2001 nahm die neue Gesellschaft ihre Tätigkeit auf. Bald schon ergaben sich Ausweitungsmöglichkeiten. 2002 übernahm Lotter + Liebherr die Niederlassung eines Kollegen in Mainz. 2003 wurde die Gelegenheit genutzt, im Kreis Tübingen (in Ofterdingen) eine Niederlassung zu eröffnen, um den südwürttembergischen Raum besser abdecken zu können. 2006 erwarb Lotter + Liebherr die Bodenbelagsgroßhandlung Plasto in Bonn. Dieser Erwerb wurde 2007 durch den Aufbau eines Hauses in Essen ergänzt. 2009 schließlich wurde in Mannheim eine zusätzliche Verkaufsniederlassung eröffnet. Die Lotter + Liebherr - Gemeinschaftsunternehmen beschäftigen heute an den sechs Standorten 60 Mitarbeiter.

2009: C. Schrade GmbH

Zum 1.1.2009 beteiligte sich Lotter mehrheitlich an der 1910 in Neckarsulm gegründeten Eisenhandlung C. Schrade GmbH, die bis auf Bodenbeläge das gleiche Soritment wie Lotter vertreibt. Sie beschäftigt an den Standorten Neckarsulm, Heilbronn, Sinsheim und Öhringen 170 Mitarbeiter.